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Landstuhl erhält eigenes Ampelmännchen „Sicki“

Im Zuge der umfassenden Neugestaltung der Kaiserstraße erhält die Sickingenstadt Landstuhl ein ganz besonderes neues Erkennungsmerkmal: Künftig wird das eigens für Landstuhl entwickelte Ampelmännchen „Sicki“ an mehreren Fußgängerampeln entlang der Kaiserstraße zu sehen sein.

Immer mehr Städte setzen auf individuelle Ampelmännchen, die ihre Geschichte und Identität widerspiegeln. Beispiele hierfür sind unter anderem Landau mit einem Zoo-Dromedar, Pirmasens mit dem Stadtgründer Ludwig, Bad Dürkheim mit dem Winzermännchen oder Kaiserslautern mit dem roten Teufel „Betzi“. Mit „Sicki“ reiht sich nun auch die Sickingenstadt Landstuhl in diese Reihe ein.

Möglich wird das Projekt im Rahmen der umfassenden Neugestaltung der Kaiserstraße und der Modernisierung der Ampelanlagen. Finanziert wird die Umsetzung über das Förderprogramm „Innenstadtimpulse“ des Landes Rheinland-Pfalz.

„Sicki“ orientiert sich gestalterisch an Franz von Sickingen und wird künftig den Fußgängerverkehr begleiten. Während die Figur bei Rot mit Schild und Schwert zum Warten auffordert, setzt sie sich bei Grün mit gezücktem Schwert in Bewegung und signalisiert das sichere Überqueren der Straße.

Entworfen wurde das Landstuhler Ampelmännchen von der Firma Grauwild aus Kaiserslautern, die bereits das Kaiserslauterer Ampelmännchen „Betzi“ gestaltet hat.

Die ersten „Sicki“-Ampeln werden nach Abschluss der Bauarbeiten in der Kaiserstraße an folgenden Standorten installiert: Einmündung Philipp-Fauth-Straße, Fußgängerüberweg am Café Sander, Fußgängerüberweg an der Stadthalle, Fußgängerüberweg an der ehemaligen Post.

Mit der Neugestaltung der Kaiserstraße wird gleichzeitig eine Tempo-30-Zone eingerichtet. Durch die geringere Fahrbahnbreite sowie mehrere neu geschaffene Querungshilfen, beispielsweise im Bereich der Stadthalle, wird das Überqueren der Straße künftig an vielen Stellen einfacher und sicherer. Dadurch können mehrere Ampelanlagen entfallen, während gleichzeitig der Verkehrsfluss verbessert wird.

Die meisten genannten Ampelstandorte sind sogenannte „Dunkelampeln“. Diese sind im Regelfall ausgeschaltet und werden nur bei Bedarf durch Fußgängerinnen und Fußgänger per Knopfdruck aktiviert. So kann der Verkehr weitgehend ungehindert fließen, während gleichzeitig Menschen, die auf eine gesicherte Ampelquerung angewiesen sind, diese nutzen können.

Mit dem neuen Ampelmännchen „Sicki“ verbindet die Sickingenstadt Landstuhl ihre Geschichte mit moderner Stadtgestaltung und schafft ein weiteres unverwechselbares Merkmal, das den Charakter der Stadt unterstreicht und sowohl Bürgerinnen und Bürgern als auch Gästen künftig auf sympathische Weise begegnen wird.