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Brücke zwischen Landstuhl und Ramstein: Ausschreibung veröffentlicht – Verstärkungsarbeiten sollen voraussichtlich Mitte November beginnen

Die Vorbereitungen für die geplanten Verstärkungsarbeiten an der Brücke im Zuge der L 363 zwischen Landstuhl und Ramstein-Miesenbach schreiten weiter voran. Die Sickingenstadt Landstuhl steht hierzu in regelmäßigem Austausch mit dem zuständigen Landesbetrieb Mobilität (LBM) Kaiserslautern und hat sich in den vergangenen Wochen wiederholt nach dem aktuellen Stand sowie dem weiteren Zeitplan erkundigt. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Marcus Klein hat sich Stadtbürgermeister Mattia De Fazio für eine rasche Umsetzung der erforderlichen Verstärkungsmaßnahmen eingesetzt.

Nach aktueller Mitteilung des LBM wurde die Ausschreibung für die erforderlichen Verstärkungsmaßnahmen inzwischen veröffentlicht. Die Angebotseröffnung ist für Mitte Oktober 2026 vorgesehen. Bei einem planmäßigen Verlauf des anschließenden Vergabeverfahrens geht der LBM derzeit von einem Baubeginn bis Mitte November 2026 aus.

Für die Ausführung der Verstärkungsarbeiten ist derzeit eine Bauzeit von rund drei Monaten vorgesehen. Diese Einschätzung steht unter dem Vorbehalt geeigneter Einbau- und Ausführungsbedingungen sowie eines planmäßigen Bauablaufs.

Eine wichtige Information für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer ist, dass die Bauarbeiten nach derzeitigem Planungsstand bei laufendem Verkehr sowohl auf der L 363 als auch auf der L 395 (Bahnstraße) durchgeführt werden sollen.

Für den Zugang zu den Hohlkästen der Brücke auf Landstuhler Seite ist die Nutzung einer privaten Fläche vorgesehen. Durch diese Lösung sollen zusätzliche Auswirkungen auf den Verkehr in der Bahnstraße vermieden werden.

Ein Teil der Verstärkungsmaßnahmen ist an der Außenseite des Brückenüberbaus erforderlich. Dieser Bereich befindet sich hinter den Gleisen in Richtung Ramstein-Miesenbach auf Bahngelände und somit außerhalb des Verkehrs.

Bei den vorgesehenen Maßnahmen handelt es sich um technisch anspruchsvolle Arbeiten. Die notwendige Querkraftverstärkung in den Problembereichen soll unter anderem durch Gewindestangen erfolgen, die innerhalb der Hohlkästen zwischen der Fahrbahnplatte und Bodenplatte vorgespannt werden. Ein wesentlicher Teil der Arbeiten muss innerhalb der Hohlkästen des Brückenüberbaus durchgeführt werden. Diese weisen teilweise lediglich Höhen von bis zu rund 1,04 Metern auf.

Daraus ergeben sich besondere Anforderungen an den Sicherheits- und Gesundheitsschutz. Entsprechende Sicherungs-, Zugangs- und Rettungsvorkehrungen müssen bei der Vorbereitung und Durchführung der Arbeiten berücksichtigt werden.

Um die Zeit nach der Auftragsvergabe möglichst kurz zu halten, hat der LBM die erforderliche Ausführungsplanung bereits im Vorfeld erstellen und prüfen lassen. Dadurch kann das beauftragte Unternehmen nach der Zuschlagserteilung zeitnah mit der weiteren Arbeitsvorbereitung, der Materialbestellung sowie der Vorbereitung der baulichen Umsetzung beginnen.

Stadtbürgermeister Mattia De Fazio begrüßt die Konkretisierung des weiteren Zeitplans: „Die Situation an der Brücke und die damit verbundenen Einschränkungen beschäftigen viele Bürgerinnen und Bürger und natürlich auch uns als Stadt. Deshalb stehen wir hierzu in regelmäßigem Austausch mit dem LBM und fragen den aktuellen Sachstand und die nächsten Schritte fortlaufend ab. Ich bin dankbar, dass wir vom LBM hierzu transparent über den Stand der Planungen informiert werden. Mit der veröffentlichten Ausschreibung und dem vorgesehenen Baubeginn bis Mitte November gibt es nun einen konkreten weiteren Zeitplan.“ De Fazio betont zugleich die Bedeutung einer sorgfältigen Vorbereitung: „Wir alle wünschen uns eine möglichst schnelle Verbesserung der Situation. Gleichzeitig zeigen die besonderen technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen, dass diese Arbeiten entsprechend vorbereitet werden müssen. Wichtig ist für uns, dass das Verfahren nun weiter voranschreitet. Wir werden auch weiterhin im engen Austausch mit dem LBM bleiben und unsere Bürgerinnen und Bürger über die weiteren Entwicklungen informieren.“

Die vorgesehenen Verstärkungsmaßnahmen dienen dazu, die bestehende Brücke für den Zeitraum bis zu einem späteren Neubau zu ertüchtigen. Die Sickingenstadt Landstuhl wird den weiteren Fortgang daher weiterhin eng begleiten.