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Austausch mit neuem Schulleiter der Berufsbildenden Schule Landstuhl

Stadtbürgermeister Mattia De Fazio hat sich in der vergangenen Woche mit dem neuen (kommissarischen) Schulleiter der Berufsbildenden Schule Landstuhl, Dr. Stefan Gurres, zu einem intensiven Austausch getroffen. Das Gespräch fand in einer sehr angenehmen und offenen Atmosphäre statt und war geprägt von gegenseitigem Interesse an einer engen und konstruktiven Zusammenarbeit.

Im Mittelpunkt des Treffens standen sowohl inhaltliche als auch infrastrukturelle Themen rund um den Schulstandort Landstuhl. Besonders hervorgehoben wurde die ausgeprägte Europabegeisterung des neuen Schulleiters. In diesem Zusammenhang wurde auch die Möglichkeit einer neuen Vertiefung der Partnerschaft mit der französischen Partnerstadt Landstuhls, Pont-à-Mousson, erörtert. Beide Seiten sehen hierin eine große Chance, den europäischen Gedanken insbesondere bei jungen Menschen weiter zu stärken und den internationalen Austausch zu fördern.

Darüber hinaus wurden konkrete Themen der Schulentwicklung angesprochen. Die Berufsbildende Schule entwickelt derzeit gemeinsam mit dem Landkreis Kaiserslautern ein zukunftsorientiertes Konzept für den gesamten Schulstandort. Dieser umfasst neben dem Standort in der Vorderen Fröhnstraße inzwischen auch das Gebäude in der Luitpoldstraße, der ehemaligen „Bischof-von-Weis-Schule“. Auch das alte „Haus Nazareth“ der kirchlichen Stiftung wird möglicherweise in das Zukunftskonzept eingebunden. „In einem neuen Raumkonzept lassen sich auch neue didaktische Konzepte leichter umsetzen“, so Dr. Gurres. Dabei lobt Dr. Gurres die Offenheit und das Vertrauen in der Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung als Schulträger.

Ein zentrales Anliegen aus Sicht der Stadt ist die Verbesserung der verkehrlichen Erschließung. Aufgrund des gestiegenen Verkehrsaufkommens wird die Schaffung einer zusätzlichen Zuwegung als dringend erforderlich angesehen. Die Sickingenstadt Landstuhl ist zuversichtlich, gemeinsam mit dem Landkreis zeitnah die Planungen für eine neue Zufahrt über die Luitpoldstraße voranzubringen.

Diese Maßnahme würde nicht nur die Situation für die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte deutlich verbessern, sondern insbesondere auch zu einer spürbaren Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner in den umliegenden Straßen beitragen. Perspektivisch könnte eine optimierte Verkehrsführung zudem auch im Zusammenhang mit der nahegelegenen „International School Westpfalz“ zu weiteren Verbesserungen führen.

Stadtbürgermeister Mattia De Fazio betont abschließend die Bedeutung des regelmäßigen Austauschs: „Die enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Kreis und Stadt ist ein wichtiger Schlüssel für eine zukunftsfähige Entwicklung unseres Bildungsstandortes. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Gurres.“