Die geplante Umgestaltung des Spielplatzes in der Lindenstraße zu einem modernen Mehrgenerationenplatz stößt bei den Bürgerinnen und Bürgern der Sickingenstadt Landstuhl auf ausgesprochen großes Interesse. In insgesamt drei Beteiligungsworkshops nutzten Kinder, Jugendliche sowie Seniorinnen und Senioren die Gelegenheit, ihre Ideen, Anregungen und Wünsche aktiv in den Planungsprozess einzubringen. Der Stadt war es dabei von Beginn an ein besonderes Anliegen, die Bürgerschaft frühzeitig und umfassend zu beteiligen.
Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung junger Menschen: Über 80 Kinder und Jugendliche nahmen mit großer Begeisterung an den Workshops teil. In kreativen Beiträgen formulierten sie zahlreiche Wünsche zu Spiel-, Bewegungs- und Aufenthaltsangeboten. Dabei ging es unter anderem um vielfältige Spielgeräte, sportliche Nutzungsmöglichkeiten sowie attraktive Treffpunkte, die den Platz künftig zu einem lebendigen und einladenden Ort machen sollen. Die eingebrachten Ideen liefern wertvolle Impulse für eine zeitgemäße und generationengerechte Gestaltung.
Auch der Workshop für Seniorinnen und Senioren war mit rund 40 Teilnehmenden sehr gut besucht. Im Mittelpunkt standen hier insbesondere Bewegungsangebote zur Förderung von Mobilität und Gesundheit, bequeme und barrierearme Sitzmöglichkeiten sowie Orte der Begegnung und des Austauschs. Große Zustimmung fanden unter anderem der Vorschlag einer Boulebahn sowie verschiedene Bewegungsgeräte, die Gleichgewicht und Koordination stärken und zugleich zur gemeinsamen Nutzung einladen.
Die Ergebnisse aller Workshops werden nun sorgfältig ausgewertet und fließen in die weitere Planung des Mehrgenerationenplatzes ein. Ziel ist es, einen attraktiven, lebendigen und inklusiven Ort zu schaffen, der Bewegung, Begegnung und Erholung für Menschen aller Altersgruppen ermöglicht und das soziale Miteinander im Quartier nachhaltig stärkt.
Stadtbürgermeister Mattia De Fazio, der an allen Workshops persönlich teilgenommen hat, erklärt: „Mir war es wichtig, bei allen Beteiligungsformaten selbst vor Ort zu sein und zuzuhören. Die Offenheit, die Kreativität und das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger, ganz gleich welchen Alters, haben mich sehr beeindruckt. Diese direkte Beteiligung war uns als Stadt besonders wichtig, denn sie ist die Grundlage für eine Planung, die den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen vor Ort gerecht wird.“
Darüber hinaus wird es zeitnah einen weiteren Beteiligungsworkshop mit dem Heimbeirat des Wohnheims an der Reha geben. Als Standort mehrerer Wohnheime für Menschen mit Beeinträchtigungen ist es der Sickingenstadt Landstuhl ein besonderes Anliegen, auch diesen Personenkreis gezielt einzubinden. Ziel ist es, Spiel- und Bewegungsangebote zu planen, die von allen Menschen genutzt werden können und insbesondere auch den Bedürfnissen von Menschen mit Beeinträchtigungen gerecht werden.
Der Stadtrat der Sickingenstadt Landstuhl wird den finalen Entwurf noch in diesem Jahr beschließen. Im Anschluss folgen die Ausführungsplanung sowie die Ausschreibung der Bauleistungen. Wenn alles wie geplant verläuft, soll mit dem Ausbau des Mehrgenerationenplatzes im Jahr 2027 begonnen werden. Die Bauzeit wird voraussichtlich etwa ein Jahr betragen.



