Aufschrift auf Schultafel: Aktuelles

Landesweiter Warntag am 12. März 2026 um 10.00 Uhr

Am 12. März gegen 10.00 Uhr findet der landesweite Probewarntag statt, die Entwarnung gegen 10:45 Uhr. Seit 2025 führt Rheinland-Pfalz auch einen Landesweiten Warntag durch. Dieser findet seither am zweiten Donnerstag im März statt.

Der landesweite Warntag hat zum Ziel, Bürgerinnen und Bürger für das Thema Warnung zu sensibilisieren. Er soll Warnprozesse transparenter machen, die verfügbaren Warnmittel (z. B. Warn-Apps, digitale Werbeflächen, Cell Broadcast, Sirenen) ins Bewusstsein rücken sowie notwendiges Wissen zum Umgang mit Warnungen vermitteln, um die Bevölkerung in ihrer Fähigkeit zum Selbstschutz zu unterstützen.

Am 12. März gegen 10.00 Uhr lösen alle an das Modulare Warnsystem (MoWaS) angeschlossene Warnmittel und Warnmultiplikatoren (dies umfasst insbesondere auch die Warn-Apps NINA, KATWARN sowie Cell Broadcast) zentral aus. Zu den Warnmitteln gehören:

*          Rundfunk inkl. DAB+

*          Internet (www.warnung.bund.de <http://www.warnung.bund.de>)

*          Warnapps (NINA, KATWARN)

*          Warnkanal für Handys Cell Broadcast

*          Betreiber KRITIS (Deutsche Bahn)

*          Digitale Stadtinformationstafeln

*          Sirenen

Um 10 Uhr wird auch das digitale Sirenennetz getestet. Zu hören sein wird das Signal „Warnung“, ein eine Minute auf- und abschwellender Ton. Gegen 10.45 Uhr erfolgt die Entwarnung mittels eines einminütigen Dauertons.

Aktualisierungen und Entwarnung werden grundsätzlich über die gleichen Warnkanäle verbreitet wie zuvor die Warnung. Die Warnstufe ist dabei identisch. Bei Cell Broadcast gibt es eine Abweichung: Um die Geräuschbelastung zu reduzieren, werden hier Entwarnungen automatisch in der niedrigsten Warnstufe (Warnstufe 3: Gefahreninformation) ausgegeben. Das BBK empfiehlt Nutzerinnen und Nutzern, das Smartphone so zu konfigurieren, dass auch die Warnstufe 3 aktiviert ist.

Der Landkreis hat eine große Zahl von Sirenen in den Orten installieren lassen. Bis dato sind es 68. Die Sirenen können nicht nur Warntöne aussenden, sondern auch Sprachdurchsagen ausgeben. Fertige Sirenen sind in folgenden Gemeinden installiert: Bann, Bruchmühlbach-Miesau, Enkenbach-Alsenborn, Erzenhausen, Eulenbis, Fischbach, Frankelbach, Frankenstein, Hauptstuhl, Heiligenmoschel, Hochspeyer, Hütschenhausen, Katzweiler, Kindsbach, Krickenbach, Landstuhl, Langwieden, Linden, Mackenbach, Mehlbach, Mehlingen, Mittelbrunn, Neuhemsbach, Niederkirchen, Niedermohr, Oberarnbach, Olsbrücken, Otterbach, Otterberg, Queidersbach, Ramstein-Miesenbach, Reichenbach-Steegen, Rodenbach, Sembach, Schopp, Steinwenden, Stelzenberg, Sulzbachtal, Trippstadt, Waldleiningen, Weilerbach.

Für die Bevölkerung sind nur die Töne „Warnung, Entwarnung, Probe“ von Relevanz, da die Alarmierung der Feuerwehr hierüber nicht erfolgen soll -auch wenn es technisch möglich ist. Bei den Warntagen wird immer „Warnung“ und „Entwarnung“ ausgelöst. Die Funktion “Probealarm“ ist nur für technische Tests und z.B. bei Standortabnahmen oder Tests nach Reparaturen genutzt.