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Spatenstich für den Neubau des Elis-Standorts in der Sickingenstadt Landstuhl

Mit dem feierlichen Spatenstich für den Neubau des Elis-Standorts wurde heute in der Sickingenstadt Landstuhl ein bedeutender Meilenstein für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und der gesamten Region gesetzt. Mehr als ein Jahr nach dem verheerenden Großbrand im Dezember 2024 beginnt damit offiziell der Wiederaufbau eines der traditionsreichsten Unternehmen vor Ort.

Die Elis-Gruppe investiert rund 35 Millionen Euro in den Neubau einer hochmodernen Produktionsstätte mit einer Fläche von etwa 10.000 Quadratmetern. Nach der geplanten Fertigstellung im ersten Quartal 2027 sollen am Standort wöchentlich rund 150.000 Teile Berufsbekleidung, 200 Tonnen Flachwäsche sowie 250.000 Teile Bewohnerwäsche bearbeitet werden.

Stadtbürgermeister Mattia De Fazio würdigte den heutigen Tag als einen besonderen Moment für die Sickingenstadt Landstuhl:

„Der heutige Spatenstich ist ein Tag des Neuanfangs, ein Tag der Zuversicht und ein starkes Signal für unsere Stadt, für die Menschen hier vor Ort, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für die gesamte Region.“

Das Unternehmen Elis, ehemals Haber, ist seit 1938 in Landstuhl ansässig und über Generationen hinweg eng mit der Stadt verbunden. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dem Betrieb seit Jahrzehnten treu, oftmals über mehrere Generationen hinweg.

Der Großbrand im Dezember 2024 stellte einen tiefen Einschnitt dar für das Unternehmen, die Belegschaft und die gesamte Stadt. Umso bedeutender ist die Entscheidung für den Wiederaufbau am bestehenden Standort. „Aufgeben war für uns keine Option. Für uns als Stadt war von Anfang an klar, wir wollen Elis hier in Landstuhl halten“, betonte De Fazio.

Der Weg bis zum heutigen Spatenstich war von intensiven Abstimmungen und einem außergewöhnlichen gemeinsamen Kraftakt geprägt. Zahlreiche Gespräche mit Grundstückseigentümern, Versorgungsträgern und beteiligten Institutionen waren notwendig, um die Voraussetzungen für den Neubau zu schaffen.

Besonders hervorgehoben wurde die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Unternehmen selbst. „Diese Zusammenarbeit war geprägt von Vertrauen, Verlässlichkeit und einem ehrlichen Miteinander. Man gibt sich die Hand, man schaut sich in die Augen, und das Wort gilt“, so De Fazio.

Darüber hinaus wurde auch die stets lösungsorientierte und konstruktive Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeindeverwaltung hervorgehoben, die das Projekt in allen Phasen verlässlich unterstützt und maßgeblich zum Fortschritt beigetragen hat. Insbesondere der Abteilungsleiter für Finanzen, Christopher Bretscher, hat durch seine besonnene und lösungsorientierte Herangehensweise maßgeblich dazu beigetragen, tragfähige Vereinbarungen zu ermöglichen und den Weg für die Umsetzung des Projekts zu ebnen.

Ebenso gilt ein ausdrücklicher Dank der Bauverwaltung sowie der Baudezernentin Nicole Meier, die gemeinsam mit Bürgermeister Peter Degenhardt die Umsetzung des Projekts engagiert begleitet und die notwendigen verwaltungsseitigen Voraussetzungen mit hoher Fachlichkeit und großem Einsatz geschaffen haben.

Ein wichtiger Baustein für die Realisierung war zudem die Unterstützung der Pfalzwerke, die eine vorzeitige Ablösung eines Photovoltaik-Grundstücks ermöglichten. Ebenso wurde die Rolle der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises sowie der beteiligten Behörden, der Kreisverwaltung, hier vor allem Landrat Leßmeister, und weiterer Partner wie dem Landtagsabgeordneten Marcus Klein ausdrücklich gewürdigt, die das Projekt maßgeblich begleitet und unterstützt haben.

Neben den so dringend notwendigen Gewerbesteuereinnahmen, die für die Handlungsfähigkeit der Kommunen von großer Bedeutung sind, steht für die Sickingenstadt Landstuhl vor allem der Mensch im Mittelpunkt. Viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leben in Landstuhl und der Region, sind hier verwurzelt, engagieren sich in Vereinen und prägen das gesellschaftliche Leben aktiv mit. Der Erhalt und die Sicherung dieser Arbeitsplätze sind daher von herausragender Bedeutung für die gesamte Stadtgemeinschaft.

Mit dem Neubau entsteht nicht nur eine der modernsten Produktionsstätten der Elis-Gruppe, sondern zugleich ein nachhaltiger Standort: Auf dem Dach des neuen Gebäudes ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen, die künftig einen Teil des Energiebedarfs decken wird.

Für Stadtbürgermeister De Fazio steht fest: „Was hier vollzogen wurde, ist weit mehr als der Beginn eines Neubaus. Es ist ein klares Bekenntnis zu Landstuhl, zu den Menschen, die hier arbeiten, und ein starkes Signal für die Zukunft unserer Stadt und unserer gesamten Region.“

Mit dem Spatenstich beginnt nicht nur der Bau eines neuen Produktionsstandorts, sondern auch ein neues Kapitel für den Wirtschaftsstandort Landstuhl. Der Wiederaufbau von Elis steht beispielhaft für Zusammenhalt, Entschlossenheit und die gemeinsame Fähigkeit, Herausforderungen in Chancen zu verwandeln. Die Sickingenstadt Landstuhl blickt daher mit Zuversicht und Stolz auf die kommenden Monate und die weitere Entwicklung dieses bedeutenden Projekts.