Zur Geschichte der Burg Nanstein

Bis ins 12. Jahrhundert
Das mächtige Sandsteinriff war sicher in Krisenzeiten Kern einer befestigten Stellung.

Um 1162
Bau einer Stauferburg zum Schutz der Pfalz in Kaiserslautern - Kaiser Friedrich I. Barbarossa.

Bis 1518
Die Burg ist im Besitz wechselnder pfälzischer Adelsgeschlechter - zahlreiche Um- und Anbauten.

Zeitgenössische Darstellung vor 1518 - (Die Sicht vom Berg und die Seitenansichten sind in einer Ebene dargestellt)

1518
Franz von Sickingen wird alleiniger Herr des Nanstein. Der Ritter versucht seine Burg zu modernisieren: Ausbau zur "Kanonenburg" mit einem mächtigen Geschütztum.

1523
Im sogenannten "Reichsritterkrieg" wird die Burg in kürzester Zeit mit modernstem Geschütz in Trümmer gelegt. Franz von Sickingen wird bei der Belagerung schwer verwundet und stirbt am 7. Mai 1523.

Ab 1543
Die Nachkommen Franz von Sickingens bauen ein Renaissanceschloss. 

Um 1620 - nach Merian 1672

1668
Der Kurfürst von der Pfalz lässt einen Teil des Schlosses sprengen.

1689
Auf Befehl Ludwigs XIV. verbrennen französische Truppen die Reste der Anlage.

Ab 1860
Versuche die Ruine begehbar zu machen und Teile in Ansätzen zu renovieren.